Gemeinde Petersberg

Ortsteil Wallwitz
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BCKategorie 04.02.2015 09:08:28 Uhr | Artikelkategorien

Bürgermeister

Ulli Leipnitz
Ulli Leipnitz

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Einheitsgemeinde Petersberg,

hiermit teile ich Ihnen unter tiefstem Bedauern mit, dass ich nach 25 Jahren als Bürgermeister, krankheitsbedingt, seit dem 01.07.2020 für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehe. Dieser Entschluss ist mir nicht leicht gefallen, habe ich doch viele freundliche und engagierte Menschen in diesen Jahren kennenlernen dürfen.

1995 – 2007 war ich in Teicha als ehrenamtlicher Bürgermeister sowie 2007 – 2010 als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Götschetal und seit 2010 als hauptamtlicher Bürgermeister der Einheitsgemeinde Petersberg tätig.

Konnte ich in den Jahren in Teicha, zusammen mit dem Gemeinderat, noch recht viel bewegen, fiel es in der Gemeinde Götschetal finanziell schon schwerer. Hier habe ich versucht, schwerpunktmäßig in der Ortschaft Wallwitz, Projekte anzustoßen und zu investieren.

Dass die Landesregierung nach den doch erheblichen Streitereien mit den Oberzentren und den Umlandgemeinden eine Kommunalreform verabschiedet hat, fand ich politisch in Ordnung.  Was ich jedoch bis heute nicht verstehen kann, waren dann die uns aufgezwungenen Entschuldungsprogramme des Landes mit den neu entstandenen und gebildeten Gemeinden. So musste die Gemeinde 10 Jahre lang, Jahr für Jahr, bei einem Haushaltsvolumen von rund 14 Millionen Euro, 1,2 Millionen Euro an Tilgung zahlen und dazu noch Zinsleistungen aufbringen. Und den Kassenkredit abbauen. Statt eine Entschuldung mit Vernunft durchzuziehen und der Gemeinde einen finanziellen Spielraum zu lassen, wurde gerade durch die Kommunalaufsicht des Saalekreises kompromisslos eine Haushaltsverfügung nach der anderen erlassen, sodass die freiwilligen Leistungen der Gemeinde immer weiter zurückgefahren werden mussten. Jetzt haben wir eine Pandemie und Geld spielt auf einmal überhaupt keine Rolle mehr.

Trotzdem ist es uns gemeinsam gelungen, eine ganze Palette von Fördermitteln zu bekommen und zu investieren. Das habe ich hauptsächlich den Amtsleitern und allen Mitarbeitern der Kernverwaltung zu verdanken. Ohne ihre gewissenhafte und sehr ordentliche Arbeit wäre ein Bürgermeister aufgeschmissen. Deshalb an dieser Stelle vielen Dank.

Bedanken möchte ich mich ebenfalls bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises mit dem Landrat an der Spitze.

Entscheidungen können nur im Erfahrungs- und Ideenaustausch entstehen. Deshalb vielen Dank an die Gemeinderäte, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, den Ortschaftsräten und sachkundigen Einwohnern. Ein besonderer Dank gilt Herrn Nölle, der mir als Gemeinderatsvorsitzender mit Rat und Tat zur Seite stand.

Ein herzliches Dankeschön an alle Ortsbürgermeister, die den Belangen der Verwaltung immer ein großes Verständnis entgegengebracht haben und auf die ich mich immer verlassen konnte.

Mein Dank gilt weiter allen Gemeindearbeitern, die mit ihrer Arbeit das Ortsbild in den Ortschaften prägen und die Jahr für Jahr mit immer weniger Mitarbeitern noch mehr Arbeit verrichten müssen.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die ehemaligen ABM- Kräfte, Bürgerarbeiter und Ein- Euro- Jobber, ohne deren Arbeit das nicht zu bewerkstelligen wäre.

Ich bedanke mich ganz besonders bei den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren. In den 25 Jahren als Bürgermeister war auf sie immer Verlass und ich habe sehr große Achtung und Respekt vor ihrem Engagement.

Weiterhin bedanke ich mich bei den 3 Grundschulleiterinnen, ihren Sekretärinnen, Hortnerinnen und Hortnern sowie allen Lehrerinnen und Lehrern für ihre Arbeit. Sie alle haben unspektakulär dazu beigetragen, dass aus unseren Prinzessinnen und Prinzen ordentliche Kinder und Jugendliche geworden sind.

Das trifft natürlich auch auf unsere Kita-Leiterinnen und alle Erzieherinnen und Erzieher sowie Hausmeister zu. Danke für Ihre Arbeit.

Dass unsere Dörfer so lebenswert sind wie sie sind, haben sie den unzähligen Vereinen und Gemeinschaften sowie Kirchengemeinden zu verdanken. Hier engagieren sich Menschen, teilweise jahrzehntelang und opfern ihre Freizeit zum Wohle aller. All das durfte ich kennenlernen und teilweise mit begleiten.

Die polnischen Partnerschaften von Brachstedt und Teicha wären ebenfalls ohne die Menschen, die sich mit Begeisterung dafür eingesetzt haben, in den Orten nicht denkbar. Ein ganz besonderer Dank gilt hier Dr. Sulek aus Sennewitz, der uns immer hilfreich als Dolmetscher zur Seite stand. Ich bin sehr glücklich darüber, ihn, wie viele andere auch, kennengelernt zu haben.

Den Gewerbetreibenden in unserer Gemeinde danke ich ebenfalls sehr für ihre Unterstützung in vielen Bereichen.

Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Architekturbüros bedanke ich mich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit.  

Mein Dank gilt ebenfalls den Regionalbereichsbeamten, die immer ein wachsames Auge auf die Geschehnisse in unserer Gemeinde hatten. 

In der Hoffnung keinen vergessen zu haben, bedanke ich mich bei Ihnen allen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für die Geduld, für ihre Ideen und die gemeinsame Zusammenarbeit.

Ihnen allen wünsche ich Glück und Gesundheit.

Ich verabschiede mich von Ihnen mit dem Songtext von Ben Zucker „Was für eine geile Zeit“

Es waren schöne Jahre.

Ihr

Ulli Leipnitz

    

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